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Als Liebhaber wilder Küche schätzen wir das Aroma von Kätzchen und Knospen der Schwarz-Erle
ganz besonders, weshalb sie häufig auf den Tisch kommen – zum Beispiel in Form von köstlichen Erlenkätzchen-Crêpes.

Die beste Erntezeit für die rötlich-braunen Kätzchen der Schwarz-Erle ist von Februar bis Anfang März. In höheren Lagen können sie auch bis Ende März gesammelt werden.

Schon optisch sind Schwarz-Erlenkätzchen aufgrund ihrer Farbe eine Augenweide. Man würde jedoch auf den ersten Blick nicht vermuten, dass sie auch kulinarisch Besonderes zu bieten haben.
Doch sie schmecken herb, malzig und fruchtig gleichzeitig und entfalten am Gaumen ein ganz besonderes Aroma.

Am liebsten verarbeiten wir sie zu Kätzchenmehl und verwenden dieses in süßen und pikanten Teigen, denen sie nicht nur ihren unverwechselbaren Geschmack, sondern auch eine herrliche Farbe verleihen.
Wichtig dabei: Wir verwenden nur feste, geschlossene Kätzchen, die noch nicht blühen.
Sobald Kätzchen blühen, verlieren sie sowohl an Aroma als auch an interessanten Inhaltsstoffen.

Kätzchenmehl ist einfach herzustellen:

Ganz nebenbei enthalten die Kätzchen unterschiedlicher Laubbäume auch gesundheitlich sehr interessante Inhaltsstoffe. Sie sind reich an Mineralstoffen, Eiweiß, Pflanzenhormonen, Enzymen und – je nach Baumart – zahlreichen weiteren artspezifischen Inhaltsstoffen.

Erlenkätzchen-Crêpes

Doch hier nun unser Rezept für Erlenkätzchen-Crêpes, die auch noch vegan sind.
Wir lieben dieses Rezept und können es euch wirklich empfehlen:

Zahlreiche weitere feine Rezepte mit Kätzchen und Knospen gibt es bei unserem Workshop Köstliches aus Knospen und Kätzchen – eine kulinarische Entdeckungsreise am 28. Februar 2026.

Ihr würdet gerne mehr zu Knospen und Kätzchen und ihren Einsatzgebieten erfahren?
Dann könnten unsere beiden Webinare Knospen heilkundlich und kulinarisch nützen und Knospenkunde: Bäume und Sträucher im Winter interessant für euch sein.

2 Responses

  1. Liebe Abenteurer vom Wegesrand! Bin beim Herumschmökern auf Eurer Seite nun bei der Schwarzerle gelandet…
    Eigentlich wollte ich fragen, ob Ihr beim Habichtskraut nur die Blüten oder auch die Blätter für Tee verwendet, ebenso beim Räuchern.
    Habt Ihr auch das Orangene Habichtskraut verwendet?
    Beste Grüße aus Leipzig,
    Anne

    1. Liebe Anne,
      wir verwenden für Tee und als Räucherwerk das gesamte Kraut zur Blütezeit, vor allem Blüten, aber auch Blätter. Das Orangerote Habichtskraut verwenden wir auch, aber selten. Wir finde es nur verstreut, und dann wollen wir die überaus hübschen Blüten nicht dezimieren. Es dürfte ähnliche Wirkung wie das Kleine Habichtskraut haben, ist aber nicht so gut erforscht.
      Liebe Grüße nach Leipzig vom Abenteuer am Wegesrand

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